Wachau Routes interveniert in der Landesgalerie NÖ – zu sehen bis Jänner 2027
In der Landesgalerie Niederösterreich in Krems fand am 13. Juni die Abschlusspräsentation unseres kunstbasierten Forschungsprojekts Wachau Routes statt. Mit einer Auswahl an Arbeiten aus den letzten Jahren intervenieren wir in die bestehende Ausstellung „Unterwegs. Reise in die Sammlung“ und treten in Dialog mit historischen Gemälden der Wachau aus den Landessammlungen.
Filme, Fotografien, Ansichtskarten und Zeichnungen eröffnen neue Sichtweisen auf Landschaft und Bewegung. Galvanisierte Pflanzen erzählen in Sprechblasen von der Vergangenheit und Zukunft der Bahn, ihrer Beziehung zur Natur und den Menschen. In einem Film kommt Architekt und Landschaftsarchitekt Herbert Ursprunger zu Wort, der Ende der 1950er Jahre mit der landschaftlichen Einbindung der Wachaustraße beauftragt war. Iris Andraschek verfremdet Ursprungers Fotografien aus den 1950er-Jahren und baut diese künstlerisch in den Film ein. In der Videoinstallation „fragments“ von 2024 überarbeitet Hubert Lobnig einen historischen Stummfilm über die Wachau aus dem Jahr 1913 und setzt ihn in Beziehung mit einer gefilmten Szene von 2023. Mit dem Folder „Blick in die Gemälde“ weisen Daniela Lehner und Roland Tusch in ausgewählten Bildern auf die Verkehrswege hin und regen zu einer alternativen Betrachtung der Sammlung an. Diese und weitere Arbeiten können bis Jänner 2027 besichtigt werden.
Wir bedanken uns bei der künstlerischen Direktorin der Landesgalerie NÖ, Gerda Ridler, für die großartige Möglichkeit unsere Arbeit vor Ort zu zeigen. Beim gesamten Team der Landesgalerie NÖ möchten wir uns für die Unterstützung bei Planung, Aufbau, Kommunikation und Organisation der Veranstaltung herzlich bedanken. Zu dieser Präsentation sind zwei weitere Folder entstanden, gestaltet von der Grafikerin Karin Holzfeind, der wir für ihren professionellen Beitrag danken; damit ist unsere Serie von insgesamt 14 Foldern nun vollständig.
© KMK, Foto: Agnes Winkler







