In der Landesgalerie Niederösterreich interveniert „Wachau Routes“ mit einer Auswahl künstlerisch-wissenschaftlicher Arbeiten in die Ausstellung „Unterwegs. Reise in die Sammlung“. Filme, Fotografien, Ansichtskarten, Zeichnungen und galvanisierte Pflanzen treten in einen Dialog mit historischen Werken der Sammlung und eröffnen neue Sichtweisen auf Landschaft und Bewegung.
Die Interventionen laden dazu ein, die Wachau als lebendige, durch Verkehrswege geprägte Kulturlandschaft neu zu betrachten – als Raum des Unterwegs‑Seins, der Erfahrung und des Wandels.
INTERVENTIONEN IN DER LANDESGALERIE NÖ
13.06.2026 – 10.01.2027
Projektpräsentation
mit dem Projektteam und Gerda Ridler, künstlerische Direktorin Landesgalerie NÖ
Samstag, 13.06.2026, 11.00 – 12.00 Uhr
Eintritt frei, begrenzte Plätze verfügbar, Anmeldung erforderlich
Talk & Connect
mit dem Projektteam
Samstag, 13.06.2026, 13.00 – 14.00 Uhr
Eintrittsticket der Landesgalerie Niederösterreich erforderlich
DISKURSIVE WANDERUNG
in der Wachau mit Expert:innen und dem Projektteam
Samstag, 13.06.2026, 15.00 – 18.00 Uhr
Im Rahmen der Projektpräsentation veranstaltet das Projektteam von Wachau Routes eine diskursive Wanderung in der Wachau. Im Gehen geben eingeladene Expert:innen aus den Bereichen Landschaftsarchitektur, Theorie/Kulturwissenschaft und Kunst Impulse zum Gespräch.
Die Teilnahme an der Wanderung ist kostenlos, Anmeldung erforderlich
Bei Regen Alternativprogramm indoor.
Anreise & Treffpunkt
gemeinsame Anreise mit Öffis
14.00 Uhr: Treffpunkt Landesgalerie NÖ, Foyer
Teilnehmende tragen Kosten für den Busfahrschein (Preis € 2,90 bzw. Klimaticket)
individuelle Anreise
14.45 Uhr: Treffpunkt Dürnstein Parkplatz P2 (kostenpflichtiger Parkplatz)
Information zum Weg
Die Weglänge beträgt rund 3 km und verläuft meist auf befestigten Wegen mit moderater Steigung und kurzen steileren Passagen, teilweise sonnenexponiert. Im Anschluss Ausklang beim Heurigen.
Wachau Routes interveniert in der Landesgalerie NÖ – zu sehen bis Jänner 2027
/in Veranstaltungen/von Daniela LehnerIn der Landesgalerie Niederösterreich in Krems fand am 13. Juni die Abschlusspräsentation unseres kunstbasierten Forschungsprojekts Wachau Routes statt. Mit einer Auswahl an Arbeiten aus den letzten Jahren intervenieren wir in die bestehende Ausstellung „Unterwegs. Reise in die Sammlung“ und treten in Dialog mit historischen Gemälden der Wachau aus den Landessammlungen.
Filme, Fotografien, Ansichtskarten und Zeichnungen eröffnen neue Sichtweisen auf Landschaft und Bewegung. Galvanisierte Pflanzen erzählen in Sprechblasen von der Vergangenheit und Zukunft der Bahn, ihrer Beziehung zur Natur und den Menschen. In einem Film kommt Architekt und Landschaftsarchitekt Herbert Ursprunger zu Wort, der Ende der 1950er Jahre mit der landschaftlichen Einbindung der Wachaustraße beauftragt war. Iris Andraschek verfremdet Ursprungers Fotografien aus den 1950er-Jahren und baut diese künstlerisch in den Film ein. In der Videoinstallation „fragments“ von 2024 überarbeitet Hubert Lobnig einen historischen Stummfilm über die Wachau aus dem Jahr 1913 und setzt ihn in Beziehung mit einer gefilmten Szene von 2023. Mit dem Folder „Blick in die Gemälde“ weisen Daniela Lehner und Roland Tusch in ausgewählten Bildern auf die Verkehrswege hin und regen zu einer alternativen Betrachtung der Sammlung an. Diese und weitere Arbeiten können bis Jänner 2027 besichtigt werden.
Wir bedanken uns bei der künstlerischen Direktorin der Landesgalerie NÖ, Gerda Ridler, für die großartige Möglichkeit unsere Arbeit vor Ort zu zeigen. Beim gesamten Team der Landesgalerie NÖ möchten wir uns für die Unterstützung bei Planung, Aufbau, Kommunikation und Organisation der Veranstaltung herzlich bedanken. Zu dieser Präsentation sind zwei weitere Folder entstanden, gestaltet von der Grafikerin Karin Holzfeind, der wir für ihren professionellen Beitrag danken; damit ist unsere Serie von insgesamt 14 Foldern nun vollständig.
Interventionen in der Landesgalerie Niederösterreich
13.06.2026 – 10.01.2027
Durchs Wandern kommen d’Leut zam
/in Allgemein/von Daniela LehnerBei unserer diskursiven Wanderung von Dürnstein nach Oberloiben über das Höhereck und Franzosendenkmal verbanden wir beides – Reden und Gehen. Entlang unserer Route gaben drei Expert:innen Gedankenimpulse, die beim gemeinsamen Gehen mit den Teilnehmer:innen weiter diskutiert wurden. Hannes Gröblacher (Landschaftsarchitekt, Künstler) rüttelte uns zu Beginn der Wanderung wach: mit Impro-Übungen erweiterten wir unsere Wahrnehmung der Landschaft. Viktoria Tremmel (Künstlerin, Floristin) erzählte über ihre künstlerischen Arbeiten zu bedrohten und ausgestorbenen Arten und stieß damit Diskussionen an zu „erwünschten“ und „unerwünschten“ Pflanzen am Straßenrand, im Garten und in der Landwirtschaft. Christian Rapp (Kulturwissenschaftler und Ausstellungskurator, Leiter Haus der Geschichte Niederösterreich) gab wertvollen Input zur politischen Landschaft der Wachau. Die diskutierten Aspekte ergänzten wunderbar unseren Untersuchungsschwerpunkt auf die Verkehrswege und fügten unserer Betrachtung der Kulturlandschaft Wachau weitere Perspektiven hinzu.
Einladung: Interventionen in der Landesgalerie NÖ und diskursive Wanderung
/in Veranstaltungen/von TeamIn der Landesgalerie Niederösterreich interveniert „Wachau Routes“ mit einer Auswahl künstlerisch-wissenschaftlicher Arbeiten in die Ausstellung „Unterwegs. Reise in die Sammlung“. Filme, Fotografien, Ansichtskarten, Zeichnungen und galvanisierte Pflanzen treten in einen Dialog mit historischen Werken der Sammlung und eröffnen neue Sichtweisen auf Landschaft und Bewegung.
Die Interventionen laden dazu ein, die Wachau als lebendige, durch Verkehrswege geprägte Kulturlandschaft neu zu betrachten – als Raum des Unterwegs‑Seins, der Erfahrung und des Wandels.
INTERVENTIONEN IN DER LANDESGALERIE NÖ
13.06.2026 – 10.01.2027
Projektpräsentation
mit dem Projektteam und Gerda Ridler, künstlerische Direktorin Landesgalerie NÖ
Samstag, 13.06.2026, 11.00 – 12.00 Uhr
Eintritt frei, begrenzte Plätze verfügbar, Anmeldung erforderlich
Talk & Connect
mit dem Projektteam
Samstag, 13.06.2026, 13.00 – 14.00 Uhr
Eintrittsticket der Landesgalerie Niederösterreich erforderlich
DISKURSIVE WANDERUNG
in der Wachau mit Expert:innen und dem Projektteam
Samstag, 13.06.2026, 15.00 – 18.00 Uhr
Im Rahmen der Projektpräsentation veranstaltet das Projektteam von Wachau Routes eine diskursive Wanderung in der Wachau. Im Gehen geben eingeladene Expert:innen aus den Bereichen Landschaftsarchitektur, Theorie/Kulturwissenschaft und Kunst Impulse zum Gespräch.
Die Teilnahme an der Wanderung ist kostenlos, Anmeldung erforderlich
Bei Regen Alternativprogramm indoor.
Anreise & Treffpunkt
gemeinsame Anreise mit Öffis
14.00 Uhr: Treffpunkt Landesgalerie NÖ, Foyer
Teilnehmende tragen Kosten für den Busfahrschein (Preis € 2,90 bzw. Klimaticket)
individuelle Anreise
14.45 Uhr: Treffpunkt Dürnstein Parkplatz P2 (kostenpflichtiger Parkplatz)
Information zum Weg
Die Weglänge beträgt rund 3 km und verläuft meist auf befestigten Wegen mit moderater Steigung und kurzen steileren Passagen, teilweise sonnenexponiert. Im Anschluss Ausklang beim Heurigen.
Sendungsbeitrag in „NÖ heute“
/in Medienberichte/von Daniela LehnerORF Redakteur Hannes Steindl besuchte am 17. Oktober 2025 die Ausstellungseröffnung zu Rad- und Wanderwegen in Dürnstein und interviewte das Forschungsteam zum laufenden Projekt. Der Beitrag gibt Einblicke in das Forschungsprojekt Wachau Routes und die Ausstellung in Dürnstein. Er wurde am 23. Oktober in der Rubrik „Kulturerbe“ der ORF-Nachrichtensendung „NÖ heute“ ausgestrahlt und ist hier nachzulesen:
Wege durch die Wachau werden erforscht, © ORF
Wege durch die Wachau werden erforscht
Quelle: https://noe.orf.at/stories/3327063/, © ORF
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Beitrag in „Niederösterreichische Nachrichten“
/in Medienberichte/von Daniela LehnerÜber das Forschungsprojekt berichtete Gertrude Schopf im Artikel „Wachau-Landschaft künstlerisch vermessen“.
Wachau-Landschaft künstlerisch vermessen, © NÖN
Wachau-Landschaft künstlerisch vermessen
Quelle: NÖN, Ausgabe Woche 43/2025, © NÖN
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Trail Studies – Ausstellung in Dürnstein
/in Veranstaltungen/von Daniela LehnerDie Ausstellung zu den Wander- und Radwegen fand im Multisaal der Gemeinde Dürnstein statt. Der Saal in der Nähe von Bahnhof, Bushaltestelle, Parkplatz und Nahversorger ist Ausgangs- und Endpunkt vieler Wanderungen durch die Wachau. Die Ausstellung wurde am 17. Oktober eröffnet und konnte an den zwei folgenden Wochenenden besucht werden.
Gezeigt wurden künstlerische und landschaftsarchitektonische Perspektiven auf Wege durch die Wachauer Landschaft. Künstlerische Filme erweiterten über experimentelle Anordnungen von Spiegeln, Kamera und die Bewegungsrichtung den Blick auf die Landschaft. Bewässerungssysteme und Schutznetze aus den Weingärten wurden in der Ausstellung skulptural inszeniert und thematisierten die landwirtschaftliche Nutzung der Wege. Eine Wanderkarte präsentierte sequenziell landschaftliche und historische Details entlang eines Weges, die nun eigenständig erkundet werden können. Die Vielschichtigkeit von Wahrnehmungen während des Gehens wurde mittels grafischer Notationen in Partituren übersetzt und dargestellt. Der Musiker Martin Gut interpretierte diese Partituren von Wegen rund um Dürnstein instrumental. Seine musikalische Performance verband die Ausstellung mit der regulären Nutzung des Multisaals für den Musikunterricht. Zeichnungen von Studierenden und Aufnahmen mit Helmkameras, die während einer Radexkursion entstanden, ergänzten die vielfältigen Wegstudien in der Ausstellung.
Für die Gastfreundschaft und Unterstützung bedanken wir uns herzlich bei der Gemeinde Dürnstein und Frau Gerda Koller. Auch dieses Jahr unterstützte uns Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich mit dem „Inventour-Bus“. Die Grafikerin Karin Holzfeind gestaltete erneut Folder zu den Ausstellungsbeiträgen.
Einladung: Präsentation der Trail Studies mit Ausstellung und Kurzfilmen
/in Veranstaltungen/von TeamWie sieht das Bild der Wachau aus, das dem zeitgenössischen Verständnis von Landschaft entspricht? Diese Frage stellt sich das interdisziplinäre Team aus den Perspektiven von Kunst und Landschaftsarchitektur in einem vierjährigen Forschungsprojekt. Im vergangenen Jahr wurden die Wander- und Radwege untersucht. Die Ergebnisse werden in Dürnstein präsentiert.
Präsentation
Freitag, 17. Oktober 2025, 17 Uhr
ab 18:30 Kurzfilme
Ausstellung
18./19. und 25./26. Oktober
jeweils Samstag/Sonntag, 13 – 17 Uhr bei freiem Eintritt
Wanderung
25./26. Oktober, 12 – 13 Uhr
Ort
Multisaal der Gemeinde
Dürnstein Nr. 132
Wachau zeichnen
/in Trail Studies/von Daniela LehnerDie Zeichenexkursion mit Studierenden der BOKU University und der Kunstuni Linz ist Teil des Forschungsprozesses und fand bereits zum dritten Mal statt. Dem diesjährigen Fokus auf Rad- und Wanderwege folgend, radelten wir von Krems bis Spitz und nahmen die Fahrt mit Helmkameras auf. Zusätzliche, an Draht montierte Kameras registrierten die unterschiedlichen Oberflächen und Unebenheiten. Wir hielten an zwei landschaftlich unterschiedlichen, gleichzeitig aber für die Wachau charakteristischen Orten, um diese zu zeichnen: die Weinterrassen und das Donauufer. Die Adjektive seismografisch, kartografisch und abbildend leiteten uns beim Zeichnen.
Wachau Routes im Warteraum am Bahnhof Spitz
/in Allgemein, Railway Studies/von Daniela LehnerWährend der Wartezeit auf die Wachaubahn kann man am Bahnhof in Spitz an der Donau nun in Ergebnisse aus Wachau Routes eintauchen. Iris Andraschek erstellte für den Warteraum des kürzlich sanierten Bahnhofsgebäudes aus dem Jahr 1908 ein Präsentationskonzept, das den Farbton der Holzveranda aufnimmt. Gezeigt werden künstlerische und landschaftsarchitektonische Auseinandersetzungen mit der Wachaubahn. Als Beiträge der Ausstellung „Railway Studies“ wurden sie im Oktober 2024 im ehemaligen Wasserturm am Bahnhof Spitz an der Donau präsentiert. Die Tafeln sind nun im Warteraum ausgestellt. Sie thematisieren die Durchschneidung der Orte durch die Bahntrasse sowie die für Trassierung und Verkehrssicherheit notwendigen Kunst- und Schutzbauten. Die Sprechblasen sind Teil einer Wandinstallation und gaben in der Ausstellung Pflanzen eine Stimme. Die Pflanzen, die sich entlang der Gleisanlagen angesiedelt haben, traten in der Ausstellung als galvanisierte Metallwesen in einen Dialog über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Bahn. Im Warteraum sind sie auf Fotos zu sehen.
Advisory Board Meeting
/in Allgemein/von Daniela LehnerDas diesjährige Advisory Board Meeting verknüpften wir mit einer Besichtigung der Wachau. Wir nutzten die unterschiedlichen Verkehrsmittel der Wachau Routes und konnten Einblicke in unser Untersuchungsgebiet geben. Die Fahrt mit Wachaubahn, Bus und Rollfähre ermöglichte es uns, die Landschaft aus unterschiedlichen Perspektiven und Geschwindigkeiten wahrzunehmen. Katrina Petter von Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich und Ingeborg Hödl, Geschäftsführerin des Vereins Welterbegemeinden Wachau, bereicherten die Exkursion mit ihrem Fachwissen zu lokalen zeitgenössischen Kunstprojekten und dem Welterbemanagement. Beim Board Meeting am darauffolgenden Tag an der BOKU präsentierten wir unsere Arbeiten der Railway Studies und Ausblicke auf die aktuellen Trail Studies.